New Basic Regulation For Aviation (incl. Drones) Is Adopted

Unsere Kollegen in Europa machen vorwärts mit den neuen Regeln.

Vermutlich im August wird untenstehende Regulation in Kraft treten.

Die einzelnen Länder haben dann zwei Jahre Zeit, das Europarecht in
nationales Recht zu überführen.

Ich vermute mal Italien wird sich da etwas mehr Zeit lassen, die Schweizer
werden vorauseilendem Gehorsam schneller machen…

New Basic Regulation For Aviation (incl. Drones) Is Adopted

On 26 June 2018, the European Council adopted updated aviation safety rules,
which include a revised mandate for the European Aviation Safety Agency
(EASA) and the first ever EU-wide rules for civil drones of all sizes. The
reform introduces proportionate and risk-based rules designed to enable the
EU aviation sector to grow, make it more competitive and encourage
innovation. A provisional deal was concluded with the European Parliament on
29 November 2017.

The rules on drones lay down the basic principles to ensure safety,
security, privacy, data protection and environmental protection. The text
establishes the registration threshold for drone operators, namely:
Operators must be registered, if the drones they operate are capable of
transferring more than 80 Joules of kinetic energy upon impact with a
person. The other detailed rules on drones will be set by the Commission
with help from EASA, on the basis of the principles outlined in this
regulation.

The European Council’s vote concludes the legislative procedure at first
reading. The European Parliament voted on 12 June 2018.

The regulation will be signed by both institutions and published in the EU
Official Journal, probably by the end of July. It will enter into force 20
days after publication.

2 thoughts on “New Basic Regulation For Aviation (incl. Drones) Is Adopted

  1. Und hier noch ein Lichtblick:
    Quelle: http://fsam.ch/news.aspx?contid=10482&lang=DE

    Der Bundesrat wird beauftragt, den Betrieb von herkömmlichen Modellluftfahrzeugen vom Anwendungsbereich des bilateralen Luftverkehrsabkommens herauszunehmen und unter nationaler Gesetzgebung zu belassen.

    Die Motion “Liberale Schweizer Modellfluggesetzgebung nicht gefährden” wurde von AeCS-Zentralpräsident Matthias Jauslin, unterstützt durch 38 Parlamentarier, am 14.6.18 während der Sommersession 2018 eingereicht.

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20183588
    Die EU erarbeitet derzeit umfangreiche Vorschriften für unbemannte Luftfahrzeuge. lm Fokus dieser Regelungen ist der Betrieb unbemannter Drohnen. In Folge würden aber erhebliche Teile des herkömmlichen Modellfluges eingeschränkt, ohne dass dadurch die Sicherheit erhöht würde. Personen, die Modellflugzeuge mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm betreiben, müssten sich alle 3 Jahre registrieren. Zudem wäre ein internetbasierter Wissenstest zu bestehen. Flüge mit Modellflugzeugen wären grundsätzlich auf eine maximale Höhe von 120 Meter über Grund beschränkt. Diese Regel würde zum Beispiel das Modellfliegen im Gebirge praktisch verunmöglichen. Die im Verordnungsentwurf vorgesehenen Ausnahmemöglichkeiten beschränken sich auf Aktivitäten innerhalb eines Vereins, was weitgehend unzureichend ist. Die neuen Vorschriften hätten auch einen erheblichen Mehraufwand für das Bazl zur Folge: es müsste ein Register für Modellflugpiloten führen und dieses beaufsichtigen. Das ist angesichts der konstant hohen Arbeitslast des Bazl und des anerkannt hohen Sicherheitsstandards beim Modellflug nicht opportun. Artikel 23 des bilateralen Luftverkehrsabkommens gibt der Schweiz die Möglichkeit, von der Übernahme der Vorschriften für den Betrieb von unbemannten Luftfahrzeuge abzusehen und die bewährten liberalen Regeln gemäss schweizerischem Recht beizubehalten.
    Modellflug ist viel mehr als Hobby und Freizeitaktivität: Zunächst bietet er Jugendlichen Zugang zu Fliegerei und Technik. Darüber hinaus trägt er massgeblich zur Innovation in der Luftfahrt bei, sind doch die Entwicklung umweltschonender Elektromotoren oder Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik massgeblich auf Versuche und Erkenntnisse aus dem Bau von Modellflugzeugen zurückzuführen. Zudem erscheint es höchst fragwürdig, wenn solche Freizeitaktivitäten einem komplizierten EU-Regelwerk unterworfen würden

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