Slite V2

Von: Christoph Schilling

Holzbausatz mit gelaserten Holzteilen und CFK  Rohrholmen
Spannweite: 1960 mm
Länge: 1240 mm
Fluggewicht: ca. 440 Gramm

RC Funktionen: Seite, Höhe, Spoiler

Der Slite gehört zu den sogenannten RES Seglern (Ruder Elevator Spoiler). Dies ist eine immer beliebter werdende Wettbewerbsklasse mit Gummiseilhochstart, Zeitflug und Ziellandung.

Wunderschöner, puzzleähnlicher Bausatz. So gut wie keine Nacharbeiten nötig, Teile passen einfach.

Äusserst filigran, man muss aufpassen die feinen Teile vor dem Verbauen nicht zu beschädigen. Fertige HLW Dämpfungsflosse wiegt zB 5.7 Gramm.

Bespannung mit transparenter Folie ist fast Pflicht, damit man später auch noch das Innenleben sieht.

Erstflug bereits währen der Sperrzeit, an einem kleinen Abhang in die Biese, 2 Fussminuten vom Bastelraum.

Fliegt problemlos, was nicht anders zu erwarten war… Bin gespannt auf das erste Mal am Seil und in der Thermik.

PC6 Pilatus Turbo Porter

Von: Christoph Schilling

Holzbauweise nach Plan. Mehrheitlich Balsa, zT. CFK/Balsa/CFK Sandwich

Extremer Leichtbau geplantSpannweite: 2500 mmGewicht: geschätzt max. 6 kg

Antrieb: elektrisch

RC Funktionen; Seite, Höhe, Quer, Landeklappen, Motor

Nicht meine erste Porter… Ich hatte vor wohl bald 30 Jahren schon mal eine selbstgebaute Porter aufs Fahrwerk gestellt. Später aber durch Absturz verloren.

Dieser Porter entstand nach Unterlagen eines australischen Bauplans, den ich mir während meiner Zeit in Australien kaufte (98/99). Kaum zu Hause, habe ich den Plan im Jahr 2000 vergrössert und mit dem Bau begonnen. Flügel, Rumpf, Leitwerke sind alle mehr oder weniger rohbaufertig. Irgendwie fehlte dann über Jahre Zeit und Lust und die Teile verstaubten im Gestell.

Nun habe ich das Modell wieder hervorgenommen und gerade extrem Freude am Bauen.

Vor allem die Flügelaufhängung wollte ich anpassen und durch ein Alurohr mit 20mm Durchmesser ersetzten. Ursprünglich wären nur zwei Zapfen, sowie die Flügelstreben vorgesehen gewesen.

Es galt nun in Rumpf und Flügel 22mm Löcher zu bohren für die Aufnahme des Flächensteckungsrohres. Mit einem Spezialbohrer und dem Proxxon mit Fernwelle ist mir dies erstaunlich rasch und präzise gelungen. Weiter geht es mit Ausmessen der EWD, Aufnahme Höhen- und Seitenleitwerke, sowie Gedanken über RC Komponenten und Motorisierung.

Ventus 3

Von: Chrstoph Schilling

Voll GFK Segler von glidersparadise.cz
Spannweite: 4800 mm
Länge: 1810 mm
Gewicht mit FES: ca. 7500 Gramm

RC Funktionen: Seite, Höhe, Quer, Wölbklappen, Spoiler, EZF, Motor

Ich habe schon länger nach einem Segler gesucht, der bezahlbar, um die 5 Meter und ausbaufähig für FES ist.

Gefunden in Prag bei glidersparadise.cz Die Kommunikation auf Englisch war nicht immer einfach, schlussendlich konnte ich das Modell aber abholen lassen. Sehr robuste und saubere Bauausführung.  Für die Seglerversion wären nur noch die RC Komponenten einzubauen. Ich wollte aber einen FES Antrieb einbauen, um unabhängig von Schleppern zu sein. Da ich den Segler nicht seiner Nase berauben wollte, fiel meine Wahl auf den Antrieb von Leomotion. Bei diesem System wird der Propeller von vorne in die Aufnahme geschoben und gesichert.

Der Einbau aller Komponenten ging problemlos.

Das Unheil geschah am Tag des Erstfluges. Ich hatte zwar tatkräftige Unterstützung von Alex, der bereits jahrelange Erfahrung mit solchen Antrieben hat und ein baugleiches Modell erfolgreich fliegt.

Irgendwie war wohl alles zu viel für mein Hirn… Höhe halten beim Anrollen, mit Seite Spur halten, Flügel mit Quer gerade halten, Höhe mit zunehmender Geschwindigkeit nachlassen etc.

Start Richtung Mönchaltorf, leicht nach links ausgebrochen, mit Quer korrigiert und dabei wohl vergessen die Höhe nachzulassen. Es kam was kommen musste, Strömungsabriss und Aufprall auf der Piste.

Rumpf an mehreren Stellen beschädigt, vor allem im Nasenbereich. Flügel zum Glück komplett unbeschädigt, ausser einem QR Servo. Kabinenhaube ebenfalls beschädigt.

Die Reparatur mit der bewährten „Plätzlitechnik“ von Sutter Kunststoffe ging problemlos. Die Reparaturstellen sind natürlich zu sehen, aber was solls.

Nach monatelangem Warten auf die neue Kabinenhaube wäre die Ventus nun wieder einsatzbereit…

Bei der Reparatur habe ich gleich noch einen Flitschenhacken eingebaut. Mein Idee ist, dass Modell erst mit Gummi zu beschleunigen und hoffentlich den Motor nicht zu früh einzuschalten…